Bali – eine Insel, die mich nicht mehr loslässt
- Hermann Christ

- 16. Mai 2025
- 3 Min. Lesezeit

Bali – eine Insel, die mich nicht mehr loslässt
Es gibt Reisen, die schön sind.Und es gibt Reise die etwas mit dir machen.
Bali gehört für mich ganz klar zur zweiten Kategorie.Schon bei meiner ersten Reise nch Bali ( mehr als 10 x ) hatte ich dieses Gefühl, dass diese Insel anders ist – leiser, tiefer, ehrlicher. Nicht spektakulär im ersten Moment, sondern wirkungsvoll mit jeder Stunde, die man hier verbringt.
Als Taucher, Fotograf und Reisender suche ich Orte, die Geschichten erzählen. Bali erzählt sie überall – über Wasser genauso wie darunter.
Ankommen auf Bali
Die Anreise aus Deutschland ist lang. Viele Stunden im Flugzeug, Umstiege, Müdigkeit.Doch all das ist in dem Moment vergessen, wenn man aus dem Flughafen tritt und diese warme, feuchte Luft einatmet.
Der Geruch von Räucherstäbchen, Blumen und Meer liegt überall in der Luft. Schon auf den ersten Kilometern spürt man:Hier lebt Spiritualität nicht im Museum – sie ist Alltag.
Bali – klein, aber unglaublich vielfältig
Bali ist keine große Insel. Und vielleicht ist genau das ihre Stärke.Innerhalb kurzer Zeit wechseln sich Vulkanlandschaften, Reisterrassen, Dschungel, schwarze Strände und Korallenriffe ab.
Der Mount Agung ist dabei allgegenwärtig.Man sieht ihn, man spürt ihn – und man begegnet ihm immer wieder. Für die Balinesen ist er heilig. Für mich wurde er schnell zu einem stillen Orientierungspunkt.
Glaube, Kultur und Alltag
Was mich auf Bali besonders fasziniert, ist der Umgang mit Religion.Der balinesische Hinduismus ist tief im täglichen Leben verankert. Opfergaben liegen vor Häusern, Hotels, Tauchbasen, Motorrollern.
Es wirkt nie aufgesetzt. Nie touristisch.Es ist einfach da – ruhig, selbstverständlich, respektvoll.
Als Besucher lernt man schnell, achtsam zu sein. Und genau das verändert den Blick auf viele Dinge.
Land & Leute – Begegnungen, die bleiben
Die Menschen auf Bali sind offen, freundlich und erstaunlich gelassen.Trotz eines oft einfachen Lebens begegnen sie einem mit ehrlichem Lächeln und echter Neugier.
Viele leben vom Tourismus, von der Landwirtschaft oder vom Meer.Und trotzdem hat man nie das Gefühl, dass hier alles nur für Gäste existiert. Bali bleibt Bali – egal, wer kommt und geht.
Warum es mich nach Kubu gezogen hat
Während viele Reisende den Süden der Insel erkunden, hat es mich in den Nordosten nach Kubu gezogen.Ein ruhiger, ursprünglicher Ort – weit weg vom Massentourismus.
Hier ist Bali langsamer. Ehrlicher. Und genau so, wie ich es liebe.
Der schwarze Lavastrand, der Blick auf den Mount Agung, das Meer direkt vor der Tür – Kubu ist kein Ort zum „Abarbeiten“, sondern zum Bleiben.
Mein Rückzugsort: Siddhartha Oceanfront Resort & Spa
Das Siddhartha war für mich mehr als nur ein Hotel.Es war ein Ort zum Durchatmen.
Morgens barfuß zum Frühstück, der Blick aufs Meer, später direkt vom Resort ins Wasser – einfacher geht es kaum.Gerade als Taucher schätzt man kurze Wege, Ruhe und eine entspannte Atmosphäre. Genau das bietet dieser Ort
.
Tauchen rund um Kubu – ruhig, klar, intensiv
Das Tauchen im Nordosten Balis gehört für mich zu den schönsten Erlebnissen der Insel.
Keine Hektik, keine Massen.Stattdessen Lavaformationen, gesunde Riffe, Makrolebewesen und immer wieder Überraschungen.
Besonders beeindruckt haben mich:
Die Hausriffe rund um Kubu
Tulamben mit dem USAT Liberty Wrack
Seraya Secrets für Makro-Fotografie
Amed mit seiner entspannten Stimmung
Für Unterwasserfotografen ist diese Region ein Traum.
Tauchen auf Bali – eine Insel, viele Welten
Bali ist unglaublich vielseitig unter Wasser.Je nach Region erwarten einen völlig unterschiedliche Bedingungen und Motive – von Großfisch bis Makro, von Strömung bis entspanntem Drift.
Für mich ist Bali eine dieser Inseln, zu denen man immer wieder zurückkehrt – weil man nie alles gesehen hat.
Kulinarik mit Charakter
Zwischen Tauchgängen und Ausflügen habe ich Orte entdeckt, die hängen bleiben:
Good Stuff Café
Unkompliziert, ehrlich, entspannt.Perfekt für Frühstück, Kaffee und eine kleine Pause zwischendurch.
Bali Asli
Ein Erlebnis.Traditionelle Küche, Zutaten aus eigenem Anbau und dieser Blick auf den Mount Agung – ein Ort, an dem Essen zur Erinnerung wird.

Tempel & Ausflüge rund um Kubu
Gerade rund um Kubu sind viele Tempel noch ruhig und wenig besucht.Hier spürt man Spiritualität ohne Trubel.
Kleine Ausflüge entlang der Küste, Dorfbesuche, Sonnenaufgänge – oft sind es die unspektakulären Momente, die am längsten bleiben.
Mein Fazit – Bali wirkt nach
Bali ist für mich keine Checkliste.Es ist eine Insel, die man fühlen muss.
Besonders der Osten rund um Kubu hat mir gezeigt, wie ruhig, kraftvoll und authentisch Bali noch immer ist – über und unter Wasser.
Eine Reise, die nicht endet, wenn man abreist.Sie wirkt nach.






















































































































































































































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